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Hier sehen Sie die
kb-Ausgabe vom Montag, den 27. September 2010
(Nr. 2836)

Auf das Inhaltsverzeichnis folgen die Beiträge. Zu den Artikeln kommt man auch durch entsprechenden Klick im Inhaltsverzeichnis.
Die kb-Artikel werden nicht komplett angezeigt, sondern nur als Anreißer. Auf Anfrage schicken wir Ihnen gern den Volltext eines Artikels oder einer Ausgabe gegen Honorar zu. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an uns unter Angabe der kb-Nummer und des Artikels.

Impressum und Kontakt

Inhaltsverzeichnis

Meldungen

Hersteller: Premieren, Leichtbau

Service: Auszeichnungen, Teuerung, Unfälle

weitere Meldungen: Kooperation, Vernetzung, E-Stecker

Aufgeschnappt

Das aktuelle Urteil

Neuvorstellungen

VW T5 Blue Motion: Der sparsamste Transporter

Ausstellung: IAA Nutzfahrzeuge

Daimler bringt Farbe auf Lkw und Bus

Kommentar Nutzfahrzeug-IAA 2010: Die weichen Themen beflügeln die rauhe Branche

Report

Infrastruktur: Verkehrsprojekte zur deutschen Einheit in der Endphase

Sicherheit

Herbst: Helle Kleidung schützt Kinder in der dunklen Jahreszeit

Wirtschaft

Konflikt: Chinesischer Konzern will sich an GM beteiligen

Strategie: Volkswagens ambitionierte Ziele

Mobilität

E-Bike: Rückenwind für das Fahrrad

Technik

Assistenzsysteme: Die Kutsche kennt den Weg


Meldungen

Aufgeschnappt

Auf den Straßen der Welt gibt es zur Zeit mehr als eine Milliarde Pkw und Lkw – bei schnellem Verkehrswachstum in Asien. Bis 2050 wird die Zahl der Fahrzeuge in der Welt um das Viereinhalbfache steigen, prognostiziert (...)

Das aktuelle Urteil

Schon der einmalige Konsum sogenannter „harter Drogen“ wie Kokain rechtfertigt normalerweise die Annahme, (...)

Premieren: BMW präsentiert auf dem Pariser Autosalon (2. bis 17.10.2010) ungewöhnlich viele Weltpremieren. Ihr Debüt geben: (...)

Leichtbau: Das Chemieunternehmen Evonik Degussa hat mit Plexiglas Cool-Touch einen neuen, sehr leichten Kunststoff für Dachmodule, (...)

Auszeichnungen: Der Transporter T5 von VW hat den Nutzfahrzeugpreis 2010/2011 erhalten. Der Preis wird seit 1990 alle zwei Jahre von der „Deutschen Handwerkszeitung“ und dem (...)

Teuerung: Die Kosten für den Kauf und Unterhalt von Kraftfahrzeugen sind innerhalb von zehn Jahren zwischen August 2000 und 2010 im Schnitt um satte 24,5 Prozent gestiegen. Gleichzeitig erhöhten sich die Verbraucherpreise nur um 16,8 Prozent. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die überdurchschnittlich hohen Kfz-Ausgaben in erster Linie auf die hohen Kraftstoffpreise zurückzuführen. So kostet Superbenzin heute mehr als ein Drittel (36,9 Prozent) als vor zehn Jahren, beim Diesel ist es sogar mehr als die Hälfte (53,8 Prozent). Auch für die Mobilitätskosten bei Bahn und Öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) müssen die Verbraucher mit 34,9 bzw. 43,8 Prozent deutlich mehr blechen. Nur Fahrradfahrer kommen glimpflich davon: Die Drahtesel verteuerten sich innerhalb der Dekade um nur 7,0 Prozent.

Unfälle: Der diesjährige Sommerferienverkehr forderte einen traurigen Tribut: Die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten stieg (...)

Kooperation: Lancia und Chrysler (die US-amerikanische Marke gehört seit 2009 zum Fiat-Konzern) treten nach der Premiere im Februar auf dem Genfer Salon nun auch auf dem Pariser Automobilsalon (2. bis 17.10.2010) gemeinsam auf. Doch außer Sondermodellen (...)

Vernetzung: Mit dem Verkehrssicherheitsprojekt „Pre-Drive C2X“ soll die Grundlage für eine Vernetzung der Verkehrsteilnehmer untereinander sowie der Verkehrsinfrastruktur geschaffen werden soll. Die Fahrzeuge könnten sich dadurch untereinander über Tempolimits, Baustellen, Fahrbahnverengungen, liegengebliebene Pannenfahrzeuge bzw. Unfälle und andere sicherheitsrelevante Ereignissen auf der vorausliegenden Strecke warnen. Zu der Pre-Drive-C2X-Forschungsinitiative, die von der EU gefördert wird, gehören europäische Automobil-, Elektronik- und Softwareunternehmen. Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt.

E-Stecker: Die Entwicklung eines weltweit einheitlichen Stecksystems zum Aufladen von Elektrofahrzeugen wird von den Autoherstellern (...)

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Neuvorstellungen

VW T5 Blue Motion: Der sparsamste Transporter

Volkswagen überträgt seine aus dem Pkw-Bereich bekannte verbrauchsmindernde Blue-Motion-Technologie auf den Transporter T5. Mit 6,8 Liter Dieselverbrauch auf 100 Kilometer soll der Publikumsliebling unterm Strich einen halben Liter weniger verbrauchen und statt 193 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer nur noch 179 g/km verpusten, verspricht VW.
Erreicht wird das mit einem ganzen Bündel an Maßnahmen.

Autor: Kristian Glaser (kb), 2.137 Anschläge

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Ausstellung: IAA Nutzfahrzeuge

Daimler bringt Farbe auf Lkw und Bus

Nutzfahrzeuge werden umweltfreundlicher und wirtschaftlicher, ausgestattet mit mehr Komfort und Sicherheit – ein Zukunftsprogramm


Bei den Nutzfahrzeugen sind die Zeiten der pompösen Messeauftritte vorbei. Zurückhaltung ist bei der Präsentation von Transporter wie Schwer-Lkw angesagt, auch bei der weltgrößten Nutzfahrzeugschau, der Internationalen Automobilausstellung in Hannover, der IAA Nutzfahrzeuge vom 23. bis 30. September 2010. Die schwerste Krise der Nachkriegszeit, welche die Branche gerade überstanden hat, verlangt ihren Tribut. Dass der Messeauftritt trotz Rotstiftdiktat attraktiv sein kann, das gelingt Daimler und seinen Töchtern (auf der Nutz-IAA erstmals unter einem Dach) mit einem relativ einfachen Mittel: Die Designer trugen den großen und kleinen Lkw brillant schöne Außenfarben auf, (...)

Autorin: Beate M. Glaser (kb), 5.678 Anschläge

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Kommentar Nutzfahrzeug-IAA 2010: Die weichen Themen beflügeln die rauhe Branche

Verbrauchsreduzierung, Umweltschutz, Komfort, Sicherheit


Die Nutzfahrzeugbranche kommt aus ihrer schlimmsten Krise. Der Chef eines großen Nutzfahrzeugkonzerns sagte vor Journalisten, daß jede Firma, die auf der derzeit stattfindenden weltgrößten Nutzfahrzeugmesse, der IAA in Hannover, ausstellen könne, dankbar sein müsse, daß es sie noch gebe. Da gewinnt man einen Eindruck, um was es ging.
Vielleicht mußte die Krise so tiefgreifend sein, damit die Branche mit ihren mächtigen PS-Maschinen nicht mehr an den gesellschaftlichen Problemen vorbeidonnern kann. Angesichts einer tiefgreifenden Umweltverunreinigung mit teils schon irreparablen Schäden für die Gesundheit, die Umwelt und die Gebäude wird Fahrzeugen mit konventionellen Otto- oder Selbstzündermotoren der Weg in die Innenstädte mittel- bis langfristig verwehrt werden. Der Druck von Öffentlichkeit und Politik, die eine sozial- und umweltverträglichere Form des Verkehrs fordern, lassen auch bei den Fahrzeugherstellern und in der Transportbranche das Gewissen erwachen. Die dauerhaft hohen Kraftstoffpreise sowie die Erkenntnis, mit „umweltverträglich“ Kosten sparen und gut Werbung machen zu können, tun ein übriges, (...)

Autoren: Beate M. Glaser/Kristian Glaser (kb), 4.201 Anschläge

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Report

Infrastruktur: Verkehrsprojekte zur deutschen Einheit in der Endphase

Das Konzept „Verkehrsprojekte Deutsche Einheit“ (VDE) wurde im April 1991 ins Leben gerufen, um alte Ost-West-Verbindungen wiederherzustellen und neue entstehen zu lassen. Insgesamt wurden 17 Schienen-, Straßen- und Wasserverkehrswege in Angriff genommen, dafür standen 39,4 Milliarden Euro bereit. In der Zwischenzeit sind sechs von neun Schienenprojekten fertiggestellt, (...)

Autorin: Beate M. Glaser (kb), 1.794 Anschläge

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Sicherheit

Herbst: Helle Kleidung schützt Kinder in der dunklen Jahreszeit

Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Werden die Tage kürzer und grauer, steigt für sie die Gefahr, da die Wahrnehmung der Autofahrer im Herbst und Winter durch die früh einsetzende Dunkelheit, geringere Helligkeitskontraste, Nässe oder verschmutzte Windschutzscheiben beeinträchtigt ist. Die kleinen Fußgänger und Radfahrer sind trotzdem unterwegs, zur Schule, zum Sport oder zu Freunden. Daher ist es umso wichtiger, dass (...)

Autorin: Beate M. Glaser (kb), 3.248 Anschläge

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Wirtschaft

Konflikt: Chinesischer Konzern will sich an GM beteiligen

Mitte 2009 rettete die US-Regierung den vormaligen weltgrößten Automobilhersteller General Motors (GM) mit 50 Milliarden Dollar vor der Pleite. Eine geordnete Insolvenz sollte die Sanierung ermöglichen. Die ist über Kosteneinsparungen, neue Modelle, zusätzliche Märkte und weitergehende Kooperationen fortgeschritten. Nun soll mit einem Börsengang ein Gutteil der staatlichen Unterstützungsgelder zurückgeholt werden.
Zu den Kaufinteressenten gehört auch der chinesische Autokonzern SAIC, (...)

Autor: Olaf Walther (kb), 1.004 Anschläge

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Strategie: Volkswagens ambitionierte Ziele

Volkswagen hat ambitionierte Ziele. Der Konzern mit seinen neun Marken (von Audi über Lamborghini bis zu VW Nutzfahrzeuge) und Beteiligungen (MAN, Porsche und Suzuki) will seinen Absatz bis 2018 auf zehn Millionen Fahrzeuge weltweit um über ein Drittel erhöhen und damit weltgrößer Automobilhersteller werden. Nach den Zahlen von 2009 liegt VW mit 6,1 Millionen Autos auf Platz drei hinter Toyota (7,2 Millionen) und General Motors (6,5 Millionen).
Im Interview mit dem „Spiegel“ erklärt VW-Chef Martin Winterkorn auf die Frage, ob er dem Größenwahnsinn verfallen sei: „Erstens wollen wir (...)

Autor: Olaf Walther (kb), 2.248 Anschläge

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Mobilität

E-Bike: Rückenwind für das Fahrrad

Wenn Grüne eine Überzeugung zu vermitteln suchen, scheuen sie offenbar auch nicht vor direkter Zusammenarbeit mit Lobbyisten der Industrie zurück. Beispiel: Die von der Bundestagsfraktion initiierte Veranstaltung „Elektrofahrräder“ in Berlin.
Den deutschen Radler stimmt es verwirrt: Wie die Vinylschallplatte soll das klassische Fahrrad ein Relikt vergangener Zeit sein. Das mechanische Fahrrad ist tot, es lebe das „Pedelec“. So nennt der moderne dynamische Mensch das elektrifizierte Zweirad der Neuzeit. Er darf auch (...)

Autor: Peter Rauchfuß (kb), 2.590 Anschläge

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Technik

Assistenzsysteme: Die Kutsche kennt den Weg

Weniger Gangwechsel, Verbrauch und Emissionen durch ein Assistenzsystem, welches das Fahrzeug auf die Strecke einstellt


Die Techniken, durch die sich Kraftstoffverbrauch und Emissionen, Fahrerstreß und Gefahren reduzieren lassen, werden immer vielfältiger und raffinierter. Bosch hat ein neuartiges Assistenzsystem für Nutzfahrzeuge entwickelt, das dem Fahrzeug anzeigt, was für eine Strecke vor ihm liegt: „ein vorausschauender Sensor, der die Fahrstrategie zu optimieren vermag“, (...)

Autorin: Beate M. Glaser (kb), 1.829 Anschläge

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