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  zum Jahrgang

Hier sehen Sie die
kb-Ausgabe vom Montag, den 4. Januar 2010
(Nr. 2798)

Auf das Inhaltsverzeichnis folgen die Beiträge. Zu den Artikeln kommt man auch durch entsprechenden Klick im Inhaltsverzeichnis.
Die kb-Artikel werden nicht komplett angezeigt, sondern nur als Anreißer. Auf Anfrage schicken wir Ihnen gern den Volltext eines Artikels oder einer Ausgabe gegen Honorar zu. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an uns unter Angabe der kb-Nummer und des Artikels.

Impressum und Kontakt

Inhaltsverzeichnis

Meldungen

Hersteller: Krisenantwort, Preiserhöhung, Ausstellung

Service: Winterfahrt, Spritpreise, Standheizung

weitere Meldungen: Schneefrei

Aufgeschnappt

Das aktuelle Urteil

Neuvorstellungen

kb-Test Audi A4 Allroad Quattro 2.0 TDI: Mit eigenständigem Charakter

Hintergrund

Autobahnraststätten: Geld stinkt nicht? – der Gang zur Toilette wird teurer

Report

Rückblick: Vor 50 und vor 40 Jahren: Aufbruch zu den Sicherheitskonzepten

Entwicklung: Infosystem zeigt freie Lkw-Stellplätze an

Forschung

Bahnverkehr: Was zieht die Bahnfahrer in den Zug?

Wirtschaft

Hoffnung: General Motors verlängert die Angebotsfrist für Saab

Gebrauchtwagenmarkt: Ambivalenzen der Umweltprämie


Meldungen

Aufgeschnappt

Der Siegeszug des Kraftfahrzeugs wird beim Blick in die Zulassungsstatistik von 1910 deutlich: Vor 100 Jahren, als die Autowelt noch in den Kinderschuhen steckte, wurden auf dem Gebiet des damaligen Deutschen Reichs (...)

Das aktuelle Urteil

Autofahrer, bei denen durch eine Blutuntersuchung der Konsum von Alkohol wie auch von Cannabis nachgewiesen worden ist, haben vor Gericht schlechte Karten. Das musste nun ein Autofahrer erleben, der (...)

Krisenantwort: Die deutsche Automobilwirtschaft hat im vergangenen Jahr 20,9 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert, das sind 4,4 Prozent mehr als 2008, teilt der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit. Der Großteil ist in die Entwicklung kraftstoff- und schadstoffärmerer Antriebe und Technologien geflossen. Alle anderen Industriebranchen haben laut VDA ihre Forschungsinvestitionen nur gehalten oder gekürzt. Die Anzahl der Mitarbeiter in diesem Bereich der Automobilindustrie wurde von 85.683 auf 90.410 um 5,5 Prozent erhöht.

Preiserhöhung: Mazda hat am 2.1.2010 die Fahrzeugpreise um durchschnittlich 0,3 Prozent angehoben (ausgenommen ist der neue Allradler CX-7). Je nach Modellreihe entspricht das einer Erhöhung um zehn, 40 oder 90 Euro. Als Grund für die Preisanpassung gibt Mazda (...)

Ausstellung: Das Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart lädt Kinder zur Mitmachausstellung „Klangkörper“ ein. Vom 6. bis 24. Januar können Kinder ab fünf Jahren zu den Themen Musik, Bewegung, Verkehr und Mobilität experimentieren, Entdeckungen machen und Töne erleben, (...)

Winterfahrt: Im Winter sollte man bei einer weiten Fahrt auf unerwartete Staus bei Minusgraden vorbereitet sein, empfiehlt der TÜV Rheinland. Daher sollte die Heizung funktionieren, und man sollte an Decken und warme Kleidung denken, die jedoch nicht zu dick getragen werden sollten, um die Wirkung des Gurtes nicht einzuschränken. Bei einem längeren Stau raten die TÜV-Experten im warmen Wagen sitzen zu bleiben, dabei Beine und Arme regelmäßig bewegen, um den Kreislauf in Gang zu halten. Auch sollte auf die Verpflegung geachtet werden, die notfalls eine Nacht halten sollte, also: Thermoskanne mit gesüßtem (Honig) Tee sowie kalorienreicher Proviant, die in der Wartezeit genügend Energie liefern.

Spritpreise: Die Kraftstoffpreise lagen 2009 im Jahresschnitt unter dem Vorjahresniveau, meldet Aral. Eine Tankfüllung Superbenzin über 55 Liter kostete demnach durchschnittlich (...)

Standheizung: Mehr Vor- als Nachteile sieht Peugeot in der Nutzung einer Pkw-Standheizung. Der Kraftstoffverbrauch werde nur „unverhältnismäßig“ erhöht, zum Beispiel betrage der Benzinverbrauch nach 20 Minuten Aufwärmen des Fahrzeuginnenraums nur (...)

Schneefrei: Der TÜV Rheinland weist darauf hin, daß die Fahrer ihre Autos vor Beginn der Fahrt komplett von Schnee und Eis befreien müssen, das gelte für Scheinwerfer, Blinker und Kennzeichen wie auch für Dach und Kühlerhaube, um (...)

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Neuvorstellungen

kb-Test Audi A4 Allroad Quattro 2.0 TDI: Mit eigenständigem Charakter

Technisch abgeleitet vom Mittelklassekombi A4 bietet der neue Audi A4 Allroad Quattro 2.0 TDI um 3,7 Zentimeter mehr Bodenfreiheit. Zusammen mit der in Grau gehaltenen Kontrastlackierung an den unteren Stoßfängerbereichen, den Schwellern und den Radhausverbreiterungen vermittelt der Ingolstädter eine robust-rustikale Offroad-Optik. Dazu trägt auch der speziell gestylte graue Kühlergrill bei mit den feinen vertikalen Chromstreben sowie der Unterfahrschutz aus Edelstahl, der vorn als Lufteinlass geformt ist und hinten mit einer ausgeprägten Rippenstruktur die bullige Heckansicht betont.
Ein herkömmlicher Geländewagen ist der A4 Allroad Quattro deshalb noch nicht, auch wenn er (...)

Im Detail: Audi A4 Allroad Quattro 2.0 TDI

Motor: 4-Zylinder-Turbodiesel mit Common-Rail-Direkteinspritzung; Hubraum: 1.968 ccm; Leistung: 170 PS/125 kW bei 4.000 U/min.; (...)

Autor: Thomas G. Zügner (kb), 3.982 + 906 Anschläge

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Hintergrund

Autobahnraststätten: Geld stinkt nicht? – der Gang zur Toilette wird teurer

Das Geschäft mit dem „großen und kleinen Geschäft“: Tank&Rast-Tochter Sanifair erhöht Klo-Eintritt auf 70 Cent und bricht mit einer Tradition


Selbst aus Dreck noch Geld zu machen ist sprichwörtlich: Der römische Kaiser Vespasian hatte im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung eine Steuer auf öffentliche Toiletten zur Aufstockung der Staatskasse eingeführt. Den Kritikern dieser Maßnahme soll er sinngemäß entgegnet haben: Geld stinkt nicht.
Rund 2.000 Jahre später soll der Gang zur Toilette erneut den Reichtum mehren. Schon Anfang Dezember 2009 hat der Klo-Monopolist Sanifair, eine Tochtergesellschaft des Bonner Autobahnraststätten-Konzerns Tank&Rast, die Preise an zwölf Autobahnraststätten drastisch von 50 auf 70 Cent und damit um 40 Prozent erhöht. Die Versuchsphase lief in neun Sanifair-Anlagen an bayerischen und nordrhein-westfälischen Autobahnraststätten. Nun geht die Testphase zu Ende, Anfang Januar soll entschieden werden, die Preiserhöhung an sämtlichen 370 Sanifair-Toilettenanlagen in der Bundesrepublik durchzudrücken. Die Berufskraftfahrer zeigten sich in ersten Reaktion überwiegend verärgert über die Preisanhebung.
„Willkommen bei Sanifair!“ Die musikalisch untermalte Lautsprecherstimme auf den Autobahntoiletten soll die Besucher darüber hinwegtrösten, dass sie am Drehkreuz vor der Toilettenanlage erst einmal 50 Cent einwerfen mussten, bevor sie Einlass erhielten. Weitgehende Akzeptanz fand die Klogebühr jedoch laut ADAC-Sprecher Maximilian Maurer, weil die Sanifair-Anlagen durch Sauberkeit und Hygiene überzeugten. Mit einer guten Portion Eigenlob nennt Tank&Rast die mit hellgrünen und blauen Kacheln ausgestatteten Anlagen auch „Toiletten-Oasen“. Hier funktionieren nicht nur Wasserhähne und Papiertuchspender ohne Berührung. Auch die Klobrillen werden nach jeder Benutzung automatisch gereinigt.
Außerdem kann die 50-Cent-Wertmarke beim Einkauf im Restaurant oder am Kiosk der Raststätte – beziehungsweise bei allen, an denen Sanifair vertreten ist – verrechnet werden. Nach einem Jahr verliert die Wertmarke ihre Gültigkeit. Doch auch dieses so genannte „Cross-Selling“ („Quer-Verkauf“) ist für Tank&Rast ein sehr gutes Geschäft angesichts der Preise für Speisen, Getränke und Snacks, die weit über dem Niveau in deutschen Städten liegen. Ein entscheidender Grund für den profitablen Service: (...)

Autor: Otto Küpper (kb), 5.335 Anschläge

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Report

Rückblick: Vor 50 und vor 40 Jahren: Aufbruch zu den Sicherheitskonzepten

Ein Blick in die kb-Jahrgänge von 1960 und 1970: Ein historischer Panoramablick auf das Geschen rund um das Auto und den Straßenverkehr


Runde Jahreszahlen haben etwas Magisches, der Zeitraum, den sie beschreiben, ist deshalb – scheinbar – etwas Besonderes. Im Rückblick gab es in den „runden“ Jahren jedoch ebenso viele interessante kulturelle, politische und wirtschaftliche Ereignisse samt technischen Innovationen wie in den Jahren ohne eine Null am Ende.
1960 ist geprägt von einer Aufbruchstimmung in Sachen Sicherheit und Straßenbau. Es werden leisere und sicherer Fahrzeuge mit stabileren Karosserien und sicherere Straßen gefordert. Der Bau von Leitplanken entlang der Autobahnen wird massiv vorangetrieben, und auch der Fußgängerschutz war vor 50 Jahren ein Thema. Zahlreiche wichtige Autobahnabschnitte (Kamener Kreuz, BAB Köln–Aachen und Karlsruhe–Basel) und -brücken (Hochstraßen in Duisburg, Düsseldorf, Hannover, Rheinbrücken nach Holland und Frankreich) werden fertiggestellt oder in Angriff genommen. Tempolimits werden diskutiert (50 km/h innerorts, Geschwindigkeitsbegrenzungen an Feiertagen), aber auch der sechsspurige Autobahnausbau und die Beleuchtung von Autobahnen. Und: Das Lenkradschloß wird ab 1. Juli 1960 gesetzlich vorgeschrieben.
Ein Meilenstein vor 50 Jahren war die Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO), die am 1. August 1960 in Kraft trat. Sie brachte neue Verkehrsschilder (Gegenverkehr-Warnschilder), den Vorrang der Fußgänger auf Zebrastreifen gegenüber abbiegenden Autos und gelb beleuchtete Blinker und Winker (die aber auch blinken mussten) anstelle des bisherigen weißen Lichts. Fahrräder mussten nun dauerhaft mit einem Scheinwerfer ausgerüstet sein (bis dato war das nur bei Dunkelheit gefordert). Zudem wurde die Plakette der Hauptuntersuchung (HU) am hinteren Nummernschild eingeführt. Vorschriften, die heute eine Selbstverständlichkeit sind. Schon zehn Jahre später, 1970, wurde die nächste, umfangreiche StVO-Änderung Gesetz. Sie wurde zur „Unfallverhütungsvorschrift“ erhoben. So wurde das Blinken vor dem Überholen (...)

Autorin: Beate M. Glaser (kb), 6.427 Anschläge

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Entwicklung: Infosystem zeigt freie Lkw-Stellplätze an

Aufgrund der vielen fehlenden Lkw-Stellplätze entlang der Autobahnen müssen Brummifahrer auf der Suche nach einem Parkplatz oft kilometerweit fahren – oder sie stellen ihr Fahrzeug verkehrsgefährdend in die Parkplatzauffahrten ab, um ihre vorgeschriebenen Ruhezeiten einhalten zu können. Um diese Situation zu entschärfen, hat das Land Baden-Württemberg mit Firma Dambach (Verkehrsbeeinflussungssysteme) in den Jahren 2007 und 2008 ein Informationssystem für die Lkw-Fahrer entwickelt und auf der (...)

Autorin: Beate M. Glaser (kb), 1.698 Anschläge

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Forschung

Bahnverkehr: Was zieht die Bahnfahrer in den Zug?

Mit dem Image der Bahn steht es nicht zum besten. Wer einmal in einem überfüllten ICE selbst in der ersten Klasse mehrere Stunden stehen musste, wer im Kampf gegen den Automaten seine Nerven strapazieren, bei langen Wartezeiten am Reisecenter sich die Beine in den Bauch stehen, wer durch die obligate Zugverspätung seinen Termin oder Anschluss verpassen oder bei der Fahrt aufs Land sich über die spärlichen Verbindungen ärgern musste – und sich über die überteuerten und ständig steigenden Fahrpreise wundert, überlegt sich, für die nächste Fahrt wieder das Auto zu nehmen – falls das möglich ist. Was bei den Regionalzügen während der Hauptverkehrszeiten in den Ballungsräumen in Sachen Überfüllung los ist, ist so abschreckend, dass man gleich gar nicht einsteigen mag. Nun soll mit finanzieller Unterstützung des Bundes erforscht werden, „welchen Einfluss unterschiedliche Qualitätsmerkmale von Nahverkehrsdienstleistungen auf die Wahl des Verkehrsmittels durch den Kunden ausüben“. Mit anderen Worten: (...)

Autorin: Beate M. Glaser (kb), 2.275 Anschläge

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Wirtschaft

Hoffnung: General Motors verlängert die Angebotsfrist für Saab

Für den angeschlagenen traditionellen schwedischen Autohersteller gibt es neue Hoffnung.
Nachdem der schwedische Luxuswagenbauer Koenigsegg sein Angebot zurückgezogen hatte, Teile von Produktion und Know-how (der älteren Modelle 9-3 und 9-5) an den chinesischen Produzenten BAIC gehen sollten und der niederländische Sportwagenproduzent Spyker sein Angebot vorgelegt hatte, erklärte GM zunächst das Aus für Saab. Nun ist aber die Bieterfrist für Saab bis zum 7. Januar des neuen Jahres verlängert worden. Laut Spyker (...)

Autor: Olaf Walther (kb), 1.278 Anschläge

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Gebrauchtwagenmarkt: Ambivalenzen der Umweltprämie

Besonders Secondhand-Geländewagen erweisen sich als Ladenhüter


Durch die Umweltprämie (2.500 Euro für Autofahrer bei Verschrottung eines Alt- und Kauf eines Neuwagens) konnte ein merklicher Trend gegen die allgemeine Krise gesetzt werden. Neue Klein- und Kleinstwagen wurden durch den staatlichen Zuschuß gut verkauft. Beispielsweise hatte Volkswagen einen Vorteil von dieser Maßnahme.
Auf dem Gebrauchtwagenmarkt hingegen ist durch den zeitweiligen Run auf subventionierte Neufahrzeuge eine Verkaufsebbe eingetreten. Lediglich Jahreswagen, (...)

Autor: Olaf Walther (kb), 1.150 Anschläge

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